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Rollstiefelchen


  • Aus dem Französischen von Karl A. Klewer
  • Hardcover
  • 40 Seiten
  • 22.4 x 31.1 cm
  • ab 5 Jahren
  • ISBN 9783895651113

»Eine ungewöhnliche Geschichte über die Mühen der Freundschaft.«

Rolf Brockschmidt, Der Tagesspiegel
Sofort lieferbar

Einfach aufgeben ist nicht

Weil seine Beine nicht so recht wollen, ist der kleine Hase auf Rollstiefel angewiesen. Eines Tages wirft ein Bär diese Stiefel einfach in eine tiefe Schlucht. Unverkrampft erzählt Grégoire Solotareff die Geschichte des ungewöhnliche Beginns einer Freundschaft. Grégoire Solotareff gehört zu den Großen der europäischen Bilderbuchautoren. Seine Bücher bestechen zum einen durch kraftvolle, kontrastreiche Farbigkeit, zum anderen erzählen sie Geschichten, die “einfach so” für sich stehen können, dabei aber immer Fragen des Miteinanderumgehens aufwerfen. Rollstiefelchen ist die Geschichte eines Hasen, der auf eine Gehhilfe angewiesen, aber deshalb noch lange kein Angsthase ist. Und so hat er nicht einmal Respekt vor dem großen Bär. Warum der ihm seine Rollstiefel in den Abgrund wirft? Man weiß es nicht. Aber man darf darüber nachdenken. Wie auch Rollstiefelchens Reaktion darauf. Der leiht sich alsbald den Rollstuhl von Max Dachs aus, vermag ihn jedoch nicht zu bremsen und stürzt in einen Abgrund! Und landet dort sicher in den weichen Armen des großen Bären! Klar, dass damit eine neue Freundschaft beginnt! Grégoire Solotareff ist ein Bilderbuch gelungen, dessen Geschichte Anstöße zum Reden mit Kindern gibt und dessen kraftvolle Bilder in den Köpfen der BetrachterInnen haften bleiben.

»Fast archaische Bilder.«

Jens Thiele, Die Zeit

»Die klare, reduzierte Handschrift Solotareffs lässt bei aller schillernden Leuchtkraft Raum für Zweideutigkeit und Interpretation in Text und Bild.«

Mareile Oetken, Eselsohr

»... ein Buch, das mit Behinderung sehr unbefangen umgeht.«

startrampe.net
Die besten 7

für Rollstiefelchen

Eine Jury mit 29 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt einmal im Monat die besten sieben Bücher für junge Leser. Ute Wegmann stellt sie samstags in der Sendung "Büchermarkt - Bücher für junge Leser" im Deutschlandfunk vor.

Grégoire Solotareff © Angélique Lecaye-Solotareff

Grégoire Solotareff

Gregoire Solotareff wurde 1953 in Alexandria (Ägypten) geboren. Sein libanesischer Vater arbeitete dort als Arzt des ägyptischen Kronprinzen und zahlreicher Würdenträger. Die Mutter, gebürtige Russin, war Malerin und brachte ihre Kinder schon früh mit Kunst in Berührung: “Gezeichnet und gemalt habe ich schon immer, das gehörte zur künstlerischen Atmosphäre bei uns zuhause”.
Doch zunächst wollte Grégoire Solotareff in die Fußstapfen seines Vaters treten: “Von klein auf wollte ich Arzt werden. Erst mit 30, als ich Arzt war, merkte ich, dass mir das nicht gefiel. Ich kehrte zu dem zurück, was ich als Kind gemacht habe: malen und zeichnen. Es war mein Sohn, der mich darauf brachte. Ich legte meine Bilder einem befreundeten Künstler vor und nach einem halben Jahr habe ich die Medizin an den Nagel gehängt.”
Seit Mitte der 80er-Jahre entstanden so mehr als 120 Bücher, die in aller Welt übersetzt und gelesen werden. Das Spektrum seines Schaffens ist immens: Vom Badewannenbuch für ganz kleine Kinder über das Bilderbuch bis hin zum Roman ist alles vertreten. Manchmal schreibt Solotareff auch Texte, die seine Schwester Nadja dann illustriert. Themen findet er überall: “Ein Problemchen am Nachmittag, ein schöner Baum im Herbst ich bin offen für alles. Selbst die kleinsten Dinge geben einen guten Stoff für ein Buch ab.”