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Lian


  • Aus dem Französischen von Erika und Karl A. Klewer
  • Hardcover
  • 40 Seiten
  • 29 x 28.7 cm
  • ab 4 Jahren
  • ISBN 9783895651847

»Atemberaubend schön.«

Silja von Rauchhaupt, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Sofort lieferbar

Märchenhaft, mystisch und spannend

Eine Geschichte über die Kraft des Zauberlotus - und ihre schnelle Vergänglichkeit. Weil es in diesem Jahr so wenig Fische gibt, ist Lo, der Fischer, betrübt. Eines Tages erhält er von einer uralten Frau zum Dank dafür, dass er sie in einem schrecklichen Gewitter ans andere Ufer des Sees übersetzte, einige Lotussamen. Es sind ganz besondere Samen, da sie aus dem Rachen eines Drachen kommen. Lo legt sie in die Erde und über Nacht erblüht ein ganzes Lotusfeld. Aus einer Blüte kommt ein kleines Mädchen hervor - Lian. Auch sie ist etwas ganz Besonderes, denn sie besitzt eine wunderbare Gabe: Alles, was sie mit ihrem Zauberlotus berührt, verwandelt sich in Kostbarkeiten. Das aber ruft prompt die Habgier der Tochter des Präfekten auf den Plan …
Mit Tusche auf Reispapier zeigt uns Chen Jianghong erneut, dass er zu den ganz Großen des Bilderbuchs zählt und so wird Lian wieder eine jener Geschichten sein, die Kinder stets von Neuem anschauen und hören wollen. Sie ist voller Spannung und berichtet von Fähigkeiten, die jedes Kind für sich erträumt.

»Mit Lian, dem Mädchen aus der Lotusblume, können Kinder auf Reisen gehen. Es überwindet die Grenzen der Kulturen und macht vertraut mit dem Fremden.«

Elisabeth Hohmeister, Süddeutsche Zeitung

»Eine Geschichte von denen, die alles wollen und am Ende nichts haben – mit knappem Text und betörenden Tuschezeichnungen von kraftvoller Zartheit.«

Chrismon

»Was für ein traumhaftes Buch!«

Saarbrücker Zeitung

»Ein exotisch-spannendes und wunderschön gezeichnetes Buch.«

Abendzeitung, München

»Das Märchen erzählt von Armut und zauberhaftem Glück, aber auch von Neid, Habgier und Grausamkeit, die nicht siegen dürfen, und schließlich von einem Glück, das den Zauber nicht braucht.«

Darmstädter Echo
LUCHS

für Lian

Radio Bremen und die Wochenzeitung Die Zeit stellen alle vier Wochen ein Kinder- oder Jugendbuch vor, das aus dem Gros der Neuerscheinungen herausragt. Die Zielrichtung lautet »gegen schicke Trends, Booms, Klischees, keine Allzweck-Literatur, kein Gefühls-Schrott, keine bequeme Konsumier-Vorlage zum Weiterdösen«. Eine unabhängige Jury wählt seit 1986 den Luchs des Monats und zum Jahresabschluss den Luchs des Jahres.

Chen Jianghong © privat

Chen Jianghong

Chen Jianghong wurde 1963 in der chinesischen Hafenstadt Tianjin geboren. Da die Eltern berufstätig waren, wuchsen er und seine beiden älteren Schwestern hauptsächlich bei den Großeltern auf. Die Kulturrevolution prägte seine Kindheit: Die Familie hatte wenig Geld, wenig Essen und an Bücher oder Papier zum Zeichnen war nicht zu denken. Deshalb, sagt Chen, sei das Entdecken, Malen und Schreiben von Kinderbüchern heute seine Revanche: »Ich mache die Bücher jetzt selber, die ich in meiner Kindheit nicht hatte.«
Nachdem Chen in China ein Kunststudium abgeschlossen hatte, machte er sich 1987 auf den Weg gen Westen und reiste mit der Eisenbahn über die Mongolei, Russland, Polen, die Tschechoslowakei, Österreich und die Schweiz nach Frankreich, um in Paris seine Studien fortzusetzen. Zunächst widmete er sich der freien Kunst, bevor er fast zufällig zur Illustration kam. Seine Bücher, zu denen er auch den Text verfasst, bewegen sich meist im chinesischen Kulturkreis. Chen versteht sich als Mittler der chinesischen Kultur: Kindern möchte er »sein« China zeigen. In seinen Büchern verbindet er traditionelle Malstile und alte chinesische Geschichten mit modernen Erzählweisen.