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pulk fiction zeigt »Hieronymus«

26.11.2019 - FFT Düsseldorf

pulk fiction zeigt »Hieronymus«


Hieronymus nimmt sein Publikum mit auf ein Abenteuer in die unbekannte Welt des Jenseits. Egal welchen Alters, niemand kennt es, aber: Dort ist alles möglich. Es ist eine Reise zu unseren verborgenen Wünschen und unausprechlichen Ängsten, verpassten Chancen und unerreichbaren Erlebnissen. Zu verbotenen Gedanken und gefährlichen Gefühlen, eine Reise zu den Grenzen von Gut und Böse. Fremd, bizarr, lustvoll und sinnlich blicken wir gemeinsam mutig ins Ungewisse.

Ausgehend von dem Kinderbuch Hieronymus von Thé Tjong-Khing nach Motiven von Hieronymus Bosch, in dem der Autor einen kleinen Jungen in fantastische Landschaften mit merkwürdigen Kreaturen schickt, wird mit Tanz, Projektion und elektronisch animierten Objekten eine Phantasiewelt erschaffen, die verzaubert und gleichzeitig nach dem Wesentlichen fragt.

Weitere Informationen gibt es hier.


Unsere AutorInnen & IllustratorInnen im Portrait

Thé Tjong-Khing © privat

Thé Tjong-Khing

Thé Tjong-Khing wurde 1933 in Indonesien geboren. Als fünftes Kind und einziger Sohn einer chinesischstämmigen Familie setzte der Vater alle Hoffnung auf ihn. Thé Tjong-Khing aber entwickelte schon früh eine Leidenschaft für das Zeichnen und begann zunächst Kunst in Bandung zu studieren. Mit der Übernahme der elterlichen Firma wurde es zum Leidwesen des Vaters nichts und so finanzierte ihm die Mutter eine Reise in die Niederlande, denn es war laut Thé Tjong-Khing nötig, »einen Ozean zwischen mir und meinem Vater zu haben«.
Mit 23 Jahren in Amsterdam angekommen, setzte Thé Tjong-Khing sein Studium an der Kunstgewerbeschule fort. Danach arbeitete er in der Werbung, zeichnete Comics und war als Lehrer tätig. Seit 1971 ist er freier Illustrator, hauptsächlich von Kinderbüchern.
Dreimal wurde Thé Tjong-Khing mit dem »Goldenen Pinsel«, der höchsten niederländischen Auszeichnung für Illustration, geehrt. 2008 war er für den Hans Christian Andersen-Award nominiert. Im September 2010 erhielt er den Max Velthuijs-Preis für sein Lebenswerk. Die Jury begründete ihre Wahl mit der großen dynamischen Schaffenskraft, die Thés Werke auszeichne. Seine Illustrationen seien bemerkenswert lebhaft und anmutig und hätten durch ihre ganz eigene Handschrift einen großen Wiedererkennungswert, weshalb sie sehr bekannt und überall beliebt seien.