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Und was kommt dann?


  • Aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer
  • Hardcover
  • 32 Seiten
  • 17.5 x 23 cm
  • ab 5 Jahren
  • ISBN 9783895651106

»Endlich. Das war schon lange fällig: ein Buch über das Sterben.«

Bettina Wegenast, Eselsohr
Sofort lieferbar

Dem Tod mit Humor begegnen

Souverän und gleichzeitig lustig kommt dieses Kinderbuch vom Tod aus Schweden daher. Es beantwortet Fragen, die sich Kinder stellen und wird dabei niemals sentimental. Und was kommt dann? möchten nicht nur Kinder wissen, wenn es um den Tod geht. Pernilla Stalfelt nähert sich dem Thema auf gleichermaßen eigenwillige wie kindernahe Weise: Sie erklärt erst einmal, wer alles sterben muss: Blumen und Marienkäfer genauso wie Erwin und Klein-Bobo. Und dass Fische ihre Augen nie zumachen, selbst wenn sie tot sind. »Der Tod kann ganz schnell kommen. An einem Tag hat man seinen Opa noch. Am anderen kann man ihn vielleicht schon nicht mehr treffen. Das ist dann sehr leer und traurig.« Sie berichtet darüber, was nach dem Tod vielleicht passieren wird: »Wer weiß, vielleicht wächst man als Blume aus der Erde. Oder als ein Baum. Es gibt Leute, die glauben, man wird ein Stern am Himmel. Irgendjemand wird vielleicht ein gruseliges Gespenst.« Und sie berichtet auch, dass Menschen »in einen Sarg mit Deckel geleg« werden, der ganz vorn in der Kirche aufgestellt wird. »'Manche weinen unheimlich viel. Andere sind ganz still und weinen in sich. Nach der Beerdigung gibt es meistens Kaffee und Kuchen. Wenn man an die tote Person denken will, kann man zum Grab gehen. Das ist gut. Dort kann man den Namen auf dem Grabstein lesen, die Blumen gießen und sich vorstellen, dass man sich unterhält. Das Grab ist wie eine Art Treffpunkt.« Sie beschreibt aber auch die Feste, die auf mexikanischen Friedhöfen stattfinden, und erwähnt die Grabbeigaben vergangener Kulturen. So ist dieses Buch durchaus ernst gemeint, bringt aber durch Illustrationen und Aufbau unterhaltsame Aspekte in ein Thema, das vor Kindern allzu oft tabuisiert wird. Aber die Autorin, deren Illustrationsstil in Schweden hohe Anerkennung erfahren hat, arbeitet regelmäßig mit Kindern und weiß um die Fragen, die sie stellen.

»Eine ganz überzeugende Art und Weise mit Kindern über den Tod zu sprechen, weil hier wirklich jegliche Furcht vor dem Sterben genommen wird.«

Hajo Steinert, Deutschlandfunk

»Ein wunderschönes Kinderbuch, das sich mit Leichtigkeit unser aller Grauen annimmt.«

Edith Kresta, taz

»Pernilla Stalfelts Einfallsreichtum lässt keine beklemmende Feierlichkeit aufkommen …, denn er ist durch kindlich unbefangenes Beobachten inspiriert.«

Cornelius Hafner, Süddeutsche Zeitung

»Ein einzigartiges Buch.«

Antje Ehmann, Kinderzeit

»Eine wahre Schatztruhe für Kinder.«

Praxis Gemeindepädagogik

Die besten 7

für Und was kommt dann?

Eine Jury mit 29 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt einmal im Monat die besten sieben Bücher für junge Leser. Ute Wegmann stellt sie samstags in der Sendung "Büchermarkt - Bücher für junge Leser" im Deutschlandfunk vor.


Nominierung Deutscher Jugendliteraturpreis

für Und was kommt dann?

Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird seit 1956 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet und jährlich verliehen. Aus der Jurybegründung: Der sachlich berichtende Text gibt dem Buch den Rhythmus vor, die Bilder nehmen den Faden auf und führen ihn (textlos) weiter, bis zur nächsten Unterbrechung durch eine Textpassage. Auf diese Weise werden die Betrachter vom verstörenden Inhalt des Buchs nicht emotional überrumpelt, sondern erhalten die Gelegenheit, sich langsam anzunähern.

Pernilla Stalfelt © privat

Pernilla Stalfelt

Pernilla Stalfelt, geboren 1962 in Örebro (Schweden), studierte Kulturwissenschaften und Kunst und beschäftigte sich mit Vorschulkindern. Inzwischen arbeitet sie als Museumspädagogin am Museum für Moderne Kunst in Stockholm. Eine große Inspiration ist für Pernilla Stalfelt das Gespräch mit Kindern verschiedenen Alters. Sie möchte, dass ihre Bücher so nah wie möglich an den Kindern sind. Daher schreibt sie über heikle und tabuisierte Themen, über die Erwachsene am liebsten nicht sprechen möchten, die Kinder aber brennend interessieren. Sie versteht ihre Bücher als Gesprächsanlass, die helfen sollen, mit schwierigen Themen umzugehen, die zum Leben dazugehören.
1997 erhielt Pernilla Stalfelt für ihr erstes Kinderbuch die wichtigste schwedische Auszeichnung für Illustratorinnen, den Elsa-Beskow-Preis. Es folgten der Heffaklumpen, verliehen von der schwedischen Zeitung Expressen und der Astrid-Lindgren-Preis des Verlags Rabén & Sjögren.