"Der Wolf im Nachthemd" im Atze Musiktheater, Berlin. Premiere ist am 30.4.2017!

Das Atze Musiktheater in Berlin bringt "Der Wolf im Nachthemd" auf die Bühne!

Der Wolf im Nachthemd

Mario Ramos
Der Wolf im Nachthemd

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Das Atze Musiktheater in Berlin bringt Der Wolf im Nachthemd auf die Bühne!

Die Premiere ist am 30. April 2017
um 15 Uhr
Rotkäppchen und der Wolf im Nachthemd
Musikalische Erzählung nach dem Buch Der Wolf im Nachthemd von Mario Ramos.

Nikolaus Herdieckerhoff am Cello erzählt die etwas andere Rotkäppchen-Story, in der die Geschichte vom schrecklichen Wolf zu einer schrecklich lustigen Geschichte wird, in der alle Stimmungen auf dem Cello eine virtuose Entsprechung finden.

An einem sonnigen Sommertag begegnet das fröhliche Rotkäppchen dem hinterlistigen Wolf. Als dieser hört, dass sie auf dem Weg zur Großmutter sei, beschließt er, dass es heute zum Hauptgang Großmutter und als Vorspeise Rotkäppchen geben soll. Dann aber entdeckt er das Nachthemd der alten Dame, schlüpft hinein und der Rollentausch ist perfekt. Nur fällt dummerweise die Tür ins Schloss, als er gierig nach dem kleinen Mädchen Ausschau hält. Was dann passiert, ist so turbulent, lustig und absurd, dass Kinder und Erwachsene lächeln, schmunzeln und lauthals lachen werden. Locker-leicht wird hier der alte Stoff zeitgemäß umgeschneidert zu einem Mutmachbuch mit einem erweiterten Märchen-Personal. Dazu bringt Nikolaus Herdieckerhoff die Saiten seines Cellos zum Schwingen, dass es eine helle Freude ist.

Diese Inszenierung wird in einer Doppelpremiere mit “Der Riese Max in Zwergenbergen” präsentiert. Mit beiden Stücken üöö etablieren wir das neue Bühnenformat Musikalische Erzählungen.

Weitere Aufführungen am:
2.5., 13.5. und 22.5.2017
6.6., 12.6. und 24.6.2017
3.7.2017

Weitere Informationen und die aktuellen Termine finden Sie auf der Website des Atze Musiktheaters

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017: Thé Tjong-Khing, "Hieronymus" und Patrick George, "Lass mich frei!"

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017

in der Sparte Bilderbuch:

Hieronymus - Ein Abenteuer in der Welt des Hieronymus Bosch

Thé Tjong-Khing
Hieronymus - Ein Abenteuer in der Welt des Hieronymus Bosch
Bilderbuch ohne Worte

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Jurybegründung:

Ein Junge stürzt beim Ausflug über eine Klippe und landet unversehrt in einer bizarren, märchenhaften und bisweilen dämonischen Welt, deren Fabelwesen dem Werk des niederländischen Malers Hieronymus Bosch entstammen. Der Sturz ist Ausgangspunkt einer abenteuerlichen Reise durch die Phantasiewelt, in deren Verlauf der Protagonist Mütze, Ball und Rucksack verliert und versucht, sie wieder zu finden. Dabei begegnet er einer dämonischen Kreatur, die in einer Höhle alles für ein grausiges Mahl vorbereitet hat. Es gelingt dem Jungen, die dort in einen Käfig gesperrten Kinder zu befreien und mit ihnen zu fliehen, bevor er schließlich den Weg zurück zu seinen Eltern findet und die Ordnung wieder hergestellt ist.
Ganz ohne Worte schildert Tjong-Khing ein ungemein packendes Abenteuer und weckt dabei ein kunsthistorisches Interesse im Betrachter, der hier auf leichte Weise mit Boschs Werk vertraut gemacht wird. Das großformatige, quadratische Bilderbuch regt dazu an, immer wieder vor- und zurückzublättern, um die zahlreichen Handlungsstränge und die Details der Darstellungen zu erschließen. Damit bietet das Buch zahlreiche Erzählanlässe und verbindet generationenübergreifend junge und ältere Buchbetrachter.

in der Sparte Sachbuch:

Lass mich frei!

Patrick George
Lass mich frei!
Bilderbuch mit transparenter Folie

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Jurybegründung:

Mit der Aufforderung lass mich frei! wenden sich in diesem Bilderbuch elf Tiere vom Tiger(fell), über den Zirkuselefanten bis zum Huhn in der düsteren Legehalle an ihre Leser. Kinder können die Tiere befreien, indem sie eine Folie umblättern: Der Tiger kehrt in die Wildnis zurück, der kleine Elefant steht nicht mehr im Rampenlicht, sondern trabt seiner Mama hinterher, und die Hühner scharren auf einer sonnigen Wiese. Auf einfache und zugleich eindringliche Weise wird den Jüngsten in diesem textlosen Bilderbuch von Patrick George eine Lektion im Tierschutz erteilt. Haifische gehören nicht in die Suppe, Fuchsfelle sind keine Zierde für elegante Damen und es ist nicht die Bestimmung eines Krokodils als Schuh zu enden.
Obwohl die Idee, Folien im Kindersachbuch einzusetzen, nicht neu ist, wurde sie selten so überzeugend umgesetzt wie hier. Die reduzierten Illustrationen sind ganz auf den Verwandlungseffekt hin konzipiert, die Bilder auf der linken Seite wirken stets merkwürdig leer und werden erst vervollständigt, wenn die Folie umgeblättert wird, und immer macht diese Ergänzung zumindest die Bilderbuchwelt ein wenig heiler. Vielleicht wird der eine oder andere Leser ja sogar ermutigt, sich für den Tierschutz einzusetzen man muss ja nicht gleich einen Tiger aus dem Zoo befreien. Zumal der Tiger auf dem Vorsatzpapier das offenbar schon selbst erledigt hat, denn hinten im Buch ist er durch das aufgebogene Gitter seines Käfigs verschwunden.

Leipziger Lesekompass 2017 für Kristina Andres, "Nun schlaft mal schön!" und Megumi Iwasa/Jörg Mühle, "Viele Grüße, Deine Giraffe"

Leipziger Lesekompass 2017

in der Altersgruppe 2-6 Jahre:

Nun schlaft mal schön!

Kristina Andres
Nun schlaft mal schön!
Elfeinhalb Gutenachtgeschichten von Fuchs und Hase

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Die
 Jury:
Kinder brauchen gute Gute-Nacht-Geschichten. Hier sind sie!

Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Wo mag das wohl sein? Natürlich weit, weit weg, hinter den Maulwurfshügeln, in einem kleinen Haus mit rotem Dach, behaglich eingekuschelt zwischen hohen Bäumen. Und genau dort können Fuchs und Hase eben auch die allerbesten Freunde sein! Die sich selbst dann mögen, wenn sie von oben bis unten mit Kaminruß bedeckt sind und aussehen wie der böse Wolf in der Lederjacke. Die dem Wind eine gute Nacht wünschen, damit er nicht mehr heulen muss. Die lieber gute Nächte als langweilige Schafe zählen. Die gemeinsam mit dem Elefanten wie die Fledermäuse im Birnbaum hängen wollen, und es schnell wieder aufgeben. Die froh sind, als Oma Wolf ihnen die tickende Wanduhr mopst. Und die sich viel zu erzählen haben.Tiger und Bär haben vorgemacht, wie Freundschaftsabenteuer zum Vorlesen funktionieren. Aber Fuchs und Hase kennen die ganz speziellen Zutaten von Geschichten, die sich vor dem Schlafengehen anbieten: reichlich Fantasie, eine Prise Märchen, ein winziger Schuss Angst vor der Dunkelheit und ein Tupfer Philosophisches, abgeschmeckt mit Witz und verträumten Bildern. Poetisch und hintersinnig wird das Thema Schlaf erzählerisch variiert, mit Kapiteln in perfekter Gute-Nacht-Länge und Verhandlungsspielraum für die fehlende halbe Geschichte. Da fällt auch müden Kindern etwas ein.

In der Altersgruppe 6-10 Jahre:

Viele Grüße, Deine Giraffe

Megumi Iwasa / Jörg Mühle (Ill.)
Viele Grüße, Deine Giraffe
Kinderbuch

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Die Jury:
Hier geht wirklich die Post ab!

Giraffe hat präzise Vorstellungen davon, wer ihre Geschichte lesen soll: Kinder, die einsam sind zum Beispiel. Oder die sich langweilen. Denn genau so ging es auch Giraffe selbst! Zwar ist der Himmel über ihr fast immer blau und sie kann sich an Akazienblättern satt essen, aber allein den Sonnenuntergang beobachten macht irgendwie keinen Spaß. Wer wohl hinter dem Horizont wohnt? Giraffe erinnert sich an das Werbeschild des ebenfalls gelangweilten Pelikans: Postdienst eröffnet! Gedacht, getan, nur wenig später befördert der Pelikan Giraffes allerersten Brief an das erste Tier, das ihm in der Ferne über den Weg läuft. So beginnt die tierisch spannende Brieffreundschaft zwischen Giraffe und Pinguin!
Schreiben (können) verbindet! Diese Botschaft kommt bei Buchfiguren und Lesern aber eher nebenbei an; im Vordergrund steht die Annäherung zweier ungleicher Brieffreunde, die sich nach und nach ein Bild vom jeweils anderen machen. Das nicht unbedingt treffend ist, wie sich beim Antrittsbesuch in vermeintlich passender Verkleidung herausstellt! Ideen zur kreativen Nachbereitung fliegen einem nur so zu: Brieffreundschaften knüpfen, die Reiserouten des Pelikans und der Robben-Postbotin erforschen, Erstellen von Tiersteckbriefen, Basteln einer Flaschenpost, sich verkleide. Mit witzigen Illustrationen und liebenswert krakeligen Briefen aufgelockert, zum Vorlesen mindestens so schön wie zum Selberlesen, einfach tierisch vergnüglich.

Troisdorfer Bilderbuchpreis 2017 für Antje Damm, "Der Besuch"

Troisdorfer Bilderbuchpreis 2017

Der Besuch

Antje Damm
Der Besuch
Bilderbuch

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Der Troisdorfer Bilderbuchpreis, wird 2017 zum 21. Mal verliehen.

Den zweiten Preis des Troisdorfer Bilderbuchpreises 2017 erhält die deutsche Illustratorin Antje Damm. Zur Begründug: Ihr Preisträgerbuch Der Besuch handelt von der menschenscheuen Elise, die eines Tages auf den neugierigen und selbstbewussten Jungen Emil trifft. Mit Emil kommt Farbe in Elises einsamen grauen Alltag und auf wundersame Weise verändert sich ihr Leben. Mit einer neuen Technik gestaltete Antje Damm ihr fein durchkomponiertes Buch: Sie baut Räume aus Kartonelementen, stellt ausgeschnittene Figuren hinein, koloriert und beleuchtet die Szenerien und fotografiert sie anschließend. Das Ergebnis überzeugt! Mit hoher Sensibilität spürt sie in ihrem Buch künstlerisch und literarisch Themen wie Einsamkeit, Alt und Jung, Lebenslast und Lebenslust nach und stellt sie offen den Lesern und Betrachtern zur Diskussion.

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